Spuk im Zauberwald

Die Nacht breitete ihren schwarzen Mantel über den Zauberwald. Und auch im Zwergenhaus wurde es dunkel. Puh war müde und schlüpfte in sein Bett. Er zog die Decke bis zum Kinn, gähnte noch einmal herzhaft und schloss die Augen. Auf einmal klopfte es an die Tür. Der Zwerg sprang hoch und öffnete. "Hallo Zwitschi, möchtest du auch schlafen gehen? Komm herein." "Ach Puh, ich bin überhaupt noch nicht müde. Und wenn dieser grässliche Nieselregen nicht wäre, würde ich noch auf dem Lindenbaum sitzen und den herrlichen Duft der Blüten genießen." "Dann genieße doch zu meiner Freude den Duft deines Schlafkörbchens und lass dich ins Traumland entführen." "Das geht leider nicht. An mir ist nicht eine einzige Feder bettreif. Aber ich will dir einen Vorschlag machen: Vielleicht kann ich ja einschlafen, wenn du mir eine Geschichte vorliest." "Ach Zwitschi, ich bin viel zu müde zum Lesen. Ich schlafe ja schon fast beim Erzählen ein. Verschieben wir das doch einfach auf morgen." "Wenn du's genau nimmst, haben wir in zehn Minuten schon morgen. Also gib dir einen Ruck und lies mir was vor. Du weißt doch, wie sehr ich dir auf die Nerven falle, wenn ich nicht schlafen kann." "Und ob ich das weiß. Aber dagegen gibt es ein gutes Mittel. Marsch, ab mit dir in den Garten!" "Du hast mir wohl nicht zugehört? Da draußen regnet es, meine Federn werden durchnässt, ich hole mir die Grippe und du ..." "Ja ich weiß, ich stecke mich bloß wieder bei dir an. Also bleib und gib Ruhe." "Geb' ich ja, aber nur wenn ich eine klitzekleine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen bekomme. Was meinst du, wie ruhig ich dann sein kann." "Ich geb's auf, hol das Buch mit dem kopflosen Elfenkönig auf dem Einband." Puh ergab sich in sein Schicksal. Darauf hatte der Vogel nur gewartet. Mit seinem Schnabel und den Füßen zog und zerrte er, bis er das Buch herausgezogen hatte. Dann ließ er es auf Puhs Bett fallen. Der Wichtel verzog schmerzerfüllt das Gesicht, suchte im Inhaltsverzeichnis nach der kürzesten Geschichte und begann sie vorzulesen. Wollt ihr die Geschichte auch hören? Nein? Hier kommt sie trotzdem:

Spuk im Koboldhüttchen

Was war das für eine finstere Regennacht im Zauberwald. Alle Bewohner hatten sich in ihren Behausungen verkrochen. Nur zwei Gesellen nicht - die Gespenster Gruseli und Spuki. Die beiden saßen unter einer dicken alten Tanne und spielten Karten. "Mau-Mau", freute sich Gruseli, "ich hab' gewonnen und darf mir was wünschen." "Nicht schon wieder", jammerte Spuki, "ich bin es leid andauernd Tannennadeln zu fressen." "Dann steck sie dir halt in die Socken und hüpfe auf und ab." "Bist du heute Nacht aber einfallsreich. Das hatten wir doch schon vier mal und lass dir bloß nicht wieder einfallen, dass ich Schlamm durch die Nase einsaugen soll", beschwerte sich Spuki. "Was kann ich dafür, wenn du immer verlierst!", maulte Gruseli, "aber ich will dir einen Vorschlag machen: Wir nehmen einfach an, du hast gewonnen und darfst dir etwas wünschen." "Dann will ich in die kleine Hütte dort und Wuschel erschrecken", schlug Spuki vor. Und so schlüpften sie durch den Schornstein in das Haus des Kobolds. "Huhu", riefen sie, als sie in die Tiefe stürzten. Wuschel war schon durch das Poltern hochgeschreckt und als er die beiden Gespenster sah, die aus seinem Kamin krochen, staunte er nicht schlecht. Die beiden rasselten mit ihren Fußkettchen, sie stöhnten und kreischten nach Herzenslust und immer wenn eines von ihnen ein Bein hob, quietschte es erbärmlich. Wuschel lachte. Er freute sich über diese Abwechslung. Und als Spuki und Gruseli ihn mit Gänsefedern an den Füßen kitzelten, lachte er noch lauter. Die beiden Gespenster fühlten sich von ihm herzlich willkommen geheißen und verstanden Wuschels Gelächter als Aufforderung zu bleiben. Sie bezogen gleich Quartier auf dem Dachboden. Dort fand sich eine schmutzige Ecke. War das herrlich, überall Spinnweben und tote Fliegen. So richtig zum Wohlfühlen! "Am liebsten würde ich für immer bleiben. Aber umsonst lässt er uns hier bestimmt nicht wohnen", sagte Gruseli. "Da hast du sicher recht, aber wie sollen wir uns für seine Gastfreundschaft revanchieren?", war Spuki ratlos. "Das einzige, was wir wirklich gut können, ist spuken", meinte Gruseli. "Dann werden wir wohl jede Nacht eine kleine Vorstellung geben müssen", seufzte Spuki, "das gefällt ihm sicher." Und so kam es. Zwar hatte Wuschel nichts gegen seine Untermieter, aber ihre Auftritte zur Geisterstunde störten ihn gewaltig. Nur traute er sich nicht es ihnen zu sagen. Er wollte sie nicht beleidigen. Und die Gespenster? Mit ihrem Quartier waren sie zufrieden. Noch nie hatten sie es so gemütlich gehabt. Und wenn Wuschel sich damit zufriedengab, dass sie für ihn zum Dank spukten, dann mussten sie eben. Und so leben die drei noch heute zusammen.

"Puh, wir müssen etwas unternehmen. Der arme Kobold lebt mit jemandem zusammen, der ihm auf die Nerven fällt." "Da ist er nicht der Einzige", gähnte Puh und schloss die Augen. "Wie meinst du das?", fragte Zwitschi. Puh begann leise zu schnarchen. "Wie du das meinst, will ich wissen!", krähte Zwitschi lautstark. Der Zwerg setzte sich vor Schreck im Bett auf: "Ich will es mal so sagen, ich spreche aus persönlicher Erfahrung. Und jetzt schlaf gefälligst und lass mich endlich in Ruhe." "Ich kann nicht schlafen. Ich muss Wuschel helfen." "Wieso das? Es gibt keinen Wuschel, das war doch nur eine Geschichte." "Und wenn es ihn doch gibt?", zeigte sich Zwitschi beharrlich. "Dann ist er auf jeden Fall besser dran als ich. Seine Geisterstunde dürfte um halb eins am Morgen vorbei sein - ganz im Gegensatz zu meiner mit dir kleinen Quälgeist", sagte der Zwerg verschlafen und drehte sich auf den Bauch. "Gute Nacht und träum süß", wünschte der Vogel. Puh fuhr wieder in die Höhe: "Ist noch was?", fragte er und hatte Mühe die Augen offen zu halten. "Nichts weiter, ich habe dir nur süße Träume gewünscht. Leg dich wieder hin und schlaf schön." Dieser Aufforderung hätte es nicht bedurft. Der Zwerg ließ sich in die Kissen zurückfallen und schloss die Augen. Zwitschi verhielt sich still und wartete auf das erste Schnarchen. Als der kleine Vogel es nach wenigen Sekunden vernahm, schnappte er sich das Buch mit dem Wunderspiegel und sprach leise: "Lieber Wunderspiegel sag mir bitte, wo steht Kobold Wuschels Hütte." Es dauerte ein wenig, dann sah Zwitschi drei große Fichten und dahinter stand ein kleines Haus aus Holz. "Puh hat sicher nichts dagegen, wenn ich mir seinen Wünschelbesen einmal ausborge." Er nahm ihn an sich und zwängte sich durch das angeklappte Küchenfenster. Er brachte es nicht übers Herz, Puh noch einmal hochzuscheuchen, damit der die Tür wieder hinter ihm zumachte.

"Hallo, Zwitschi, wieso schläfst du noch nicht?", sprach ihn Willy an, der auf seinem Nestrand hockte. "Weil Puh mir eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen hat", antwortete der Vogel. "Dann hat die Geschichte also ihr Ziel verfehlt", stellte Willy fest. "Nicht ganz, Puh ist eingeschlafen - Obwohl ich nicht verstehen kann, dass er friedlich schläft, während sich Kobold Wuschel mit zwei Gespenstern herumärgern muss." "Zwitschi, ich glaube, du hast da etwas missverstanden. Wuschel gibt es nur in Puhs Geschichte." "Falsch, Wuschel gibt es wirklich! Im Wunderspiegel hab' ich seine Hütte gesehen", triumphierte Zwitschi, der sichtlich stolz darauf war, etwas zu wissen, das Willy nicht wusste. "Meinetwegen. Aber Gespenster gibt es auf keinen Fall. Und wenn du an diesen Spuk glaubst, beweist mir das nur, dass sich dein Gehirn schon in der Tiefschlafphase befindet. Nimm du also auch eine Mütze voll Schlaf" sagte der Kauz. "Schon wieder falsch! Wenn es Wuschel gibt, gibt es sicher auch Gespenster! Ach komm schon Willy, wir können doch nicht einfach schlafen, wenn der Kobold in Not ist. Bestimmt braucht Wuschel unsere Hilfe." "Hilfe wobei?", fragte Willy. "Hörst du mir eigentlich nicht zu. Der plagt sich mit zwei Gespenstern herum." "Na ja, aber ich helfe Puh doch auch nicht, wenn er sich mit dir herumplagt", überlegte der Kauz laut. "Das hab' ich überhört. Übrigens, was ist nun. Kommst du mit? Der Wünschelbesen weiß, wo wir Wuschel finden." "Warum eigentlich nicht. Bestimmt ist es besser, wenn ich dich im Auge behalte. Nicht, dass sich Wuschel dann mit drei ungebetenen Gästen herumplagen muss, vorausgesetzt er hat wirklich schon zwei im Haus." "Wir sollten noch einmal bei Agathe vorbeischauen", schlug Zwitschi vor, "Vielleicht hat sie ja Erfahrung im Umgang mit Gespenstern." Willy war einverstanden, obwohl er an Zwitschis verrückte Geschichte immer noch nicht so recht glaubte.

Auf dem Rand des Eulennestes saß Agathe. Sie hatte bei diesem Regenwetter keine Lust durch den Wald zu streifen. "Guten Morgen Agathe." "Guten Morgen ihr beiden. Was führt euch so kurz nach der Tageswende zu mir?" "Puh hat mir eine Geschichte vorgelesen", begann Zwitschi, "und jetzt ist er verrückt geworden", setzte Willy fort. "Welche Geschichte denn?" "Die von Wuschel, der sich mit den Gespenstern Gruseli und Spuki herumärgert. Und jetzt will ich ihn besuchen und nachsehen, ob ich ihm helfen kann", sprach Zwitschi. "Auch ich habe von Wuschel gehört, vor vielen Jahren. Die Sache mit den Gespenstern kann ich mir allerdings nicht vorstellen. Aber sicherlich wird Zwitschi keine Ruhe geben, bis wir dort waren und nachgesehen haben", seufzte Agathe, "aber muss es denn unbedingt heute Nacht sein." "Nein eigentlich ..." "Doch es muss!", unterbrach Zwitschi seinen Freund Willy. "Wenn es muss, dann muss es wohl", die Eule gab sich geschlagen.

Sie folgten dem Wünschelbesen, den Zwitschi zwischen die Füße geklemmt hatte. Zum Glück war er nicht schwer. Und ein wundersamer Besen war das. Zwitschi wurde gelenkt. Es machte ihm überhaupt keine Mühe in der Dunkelheit zu fliegen, da er mit der Zauberkraft des Besens alle Hindernisse umrundete. Na und die anderen beiden? Die hatten ohnehin scharfe Augen. Bald schon erblickte Agathe die drei Fichten. Und da war ja auch die Hütte. Vorsichtig klopften sie an die Tür. Wuschel öffnete. Er sah freundlich aus in seinem hellblauen Nachthemd und den großen Schlafpantoffeln. "Guten Abend. Wer seid denn ihr?" "Guten Abend Herr Wuschel. Ich bin Agathe, die Eule und das sind meine Freunde Zwitschi, der Vogel und Willy, der Kauz. Wir wollten wissen, ob Sie wirklich mit zwei Gespenstern zusammenleben?" "Kommt herein und nennt mich nicht Herr Wuschel. Ich bin Wuschel, das reicht aus. Und ja, es stimmt. Ich teile meine Hütte seit langer Zeit mit zwei äußerst aktiven Geistern. Sie toben jede Nacht herum und ich werde sie wahrscheinlich nie wieder los. Manchmal habe ich so eine Wut, dass ich mein Haus auseinandernehmen könnte! In der Hoffnung, sie würden mich in Ruhe lassen, habe ich mir mal fünf Wochen lang die Füße nicht gewaschen, weil sie mich dort immer kitzeln. Doch selbst das konnte sie nicht schrecken. Ich habe ja gar nichts dagegen, dass sie auf meinem Dachboden wohnen. Aber jede Nacht dieser Spuk, das ist mir einfach zu viel. Und stellt euch vor, neuerdings stecken sie mir sogar Schleimbälle in die Nase." Wuschel musste sich einmal richtig aussprechen. "Das ist ja fürchterlich", sprach Agathe, "und wieso hören sie nicht damit auf? Ich meine, du hast ihnen doch sicher schon gesagt, dass sie diesen Unsinn lassen sollen." "Nein! Ich wollte sie nicht beleidigen." Agathe erwiderte nichts. So dumm konnte doch selbst der gutmütigste Kobold nicht sein. Der Eule hatte es die Sprache verschlagen. Und das kam selten vor. Plötzlich ertönte ein Rascheln. Die Gespenster knarrten die Treppenstufen herunter. "Hab' ich's doch gewusst", triumphierte Zwitschi, als er die beiden sah. "Tu nicht so großartig, nur weil du einmal was gewusst hast", brummte Willy und starrte mit weit aufgerissenen Augen auf die Treppe. Die Gespenster nahmen keine Notiz von den Besuchern. Sie wandten sich an Wuschel: "Was sagst du da? Unsere Spukkünste gefallen dir nicht?" "Na ja, eigentlich ..." "Richtig, er mag sie nicht, eure nächtlichen Auftritte mit Federn und Schleim", mischte sich Zwitschi ein, der fürchtete, dass sich Wuschel wieder nicht trauen würde. "Wieso hast du das nicht gesagt? Wir dachten es macht dir Spaß, wenn wir dir die Füße kitzeln." "Na ja, also wisst ihr ..." "Nein, es macht ihm keinen Spaß", meldete sich nun Willy zu Wort. Auch er hatte das Gefühl, dass Wuschel es ohne seine Hilfe nicht schaffte. "Das hättest du doch sagen können. Wir fanden es auch langweilig, zwanzig lange Jahre für dich allein zu spuken. Aber wir wollten uns erkenntlich zeigen, weil du uns so herzlich willkommen geheißen hast." "Und deshalb habt ihr für mich gespukt?", war Wuschel überrascht, "ihr hättet auch ohne dieses Theater bleiben dürfen." "Dürfen wir denn immer noch? Auf deinem Dachboden ist es so gemütlich. Das Heu ist so herrlich weich und die vielen schönen Staubflocken sind einfach köstlich", schwärmte Spuki und sah Wuschel bittend an. "Ich glaube, ..., noch mal nachdenken ..., eigentlich ..., ich habe nichts dagegen." "Vielen Dank", riefen die beiden Geister. "warte mal", warf Zwitschi ein, "hast du dir das auch gut überlegt?" "Klar hab' ich das, das bedeutet, dass ich dort oben auch künftig nicht putzen muss. Die möbeln allen Dreck weg! Die zwei sind besser als jeder Staubsauger. Davon konnte ich mich die letzten zwanzig Jahre überzeugen", sagte Wuschel begeistert. Gruseli warf vor Freude mit grünen Schleimbällen um sich. "An deiner Stelle würde ich noch mal gründlich nachdenken", mahnte Zwitschi, der einen Schleimball direkt auf den Schnabel bekommen hatte. "Vielleicht hast du ja doch recht", grübelte Wuschel. "Gesagt ist gesagt", riefen die Geister und waren im Nu in der Dunkelheit verschwunden. "Die hast du jetzt am Hals", sagte Zwitschi. "Und Puh hat dich am Hals. Wo ist da der Unterschied?", gab Willy zu bedenken. "So ein Zwergenleben ist eben ganz schön schwer", fasste Agathe zusammen. "Ich bin doch nicht wie die", maulte Zwitschi. "Stimmt", sagte Willy, "manchmal bist du noch viel schlimmer." Zwitschi plusterte sich ganz dick auf und sah Willy böse an. Der nahm keine Notiz davon und drehte sich weg. "Was für ein Puh?", fragte Wuschel, der aufmerksam zugehört hatte.

"Du kennst Puh nicht?", fragte Zwitschi. "Nein." "Also Puh ist auch so ein Zwerg. Er lebt im Zauberwald, genau wie du. Und er hat immer frische Sonnenblumenkerne." "Hab' ich auch", sagte Wuschel und lief in die Küche. Während sich Agathe und Willy schämten, ließ es sich Zwitschi schmecken. "Jedenfalls", sagte der Vogel genüsslich kauend, "kann Puh dich doch mal besuchen. Er hat schließlich den Wünschelbesen, der ihm den Weg zeigen kann." "Das wäre toll", Wuschel machte vor Freude einen Luftsprung und bunte Seifenblasen stiegen ihm aus den Ohren. "Und wir gehen jetzt mal. Schließlich hat die Walduhr schon drei geschlagen. Gute Nacht!", sagte Agathe und reichte Wuschel zum Abschied den Flügel. Die anderen taten es ihr gleich. Was war die Eule froh. Womöglich hätte Zwitschi noch um einen Schlafplatz in Wuschels Bett gebeten, wenn sie nicht zum Aufbruch gemahnt hätte.

Als sie, Zwitschi voran, durch den Wald zurückflogen, sahen sie tief unter sich die beiden Gespenster. Spuki und Gruseli hopsten durch die Pfützen und wälzten sich im Schlamm. Das war ein Gespensterleben. "Igitt", erboste sich Willy. Die Gespenster warfen den Schlamm so hoch, dass er das Käuzchen am Bauch traf. "Wie war das?", wollte Zwitschi wissen, "ich bin schlimmer als die?" "Mal überlegen", sagte Willy gedehnt. Da traf ihn ein verfaultes Blatt am Ohr. "Wahrscheinlich doch nicht."

Zwitschi schlief bis zum Mittag. Puh weckte ihn nicht. Als der Vogel lauthals gähnend sein Schlafkörbchen verließ, fragte der Zwerg: "Anstrengende Nacht?" "Ja, ich habe Gespenster gejagt und Wuschel befreit. Du kannst ihn übrigens kennenlernen. Der Wünschelbesen findet den Weg. Bitte frage Wuschel nicht nach meiner Heldentat. Es könnte ihm peinlich sein." "Angeber", lächelte Puh und strich Zwitschi übers Gefieder. Aber einen Besuch bei Kobold Wuschel nahm er sich fest vor. Wenn der es mit zwei Gespenstern gleichzeitig aufnahm, hatte er sicherlich ein paar gute Tipps für ein besseres Zusammenleben mit Zwitschi auf Lager.